Kreisschülerrat Hersfeld-Rotenburg startet Initiative für mehr finanzielle Bildung
„Money Matters. Mehr Wissen. Faire Chancen.“ bringt über 100 Schüler mit Experten aus Politik, Finanzwirtschaft und Verbraucherschutz zusammen
Hersfeld-Rotenburg, 3. September 2026. Der Kreisschülerrat Hersfeld-Rotenburg hat mit der Veranstaltung „Money Matters. Mehr Wissen. Faire Chancen.“ eine Initiative für mehr finanzielle Bildung an Schulen gestartet. Über 100 Schüler aus dem gesamten Landkreis nahmen an der Veranstaltung teil und erhielten die Möglichkeit, sich praxisnah mit Themen wie Inflation, Geldanlage, dem digitalen Euro, Online-Banking, Krediten und Altersvorsorge auseinanderzusetzen.
Für die Veranstaltung organisierte der Kreisschülerrat ein hochkarätiges Programm mit Experten aus Politik, Finanzwirtschaft, Verbraucherschutz und öffentlichem Finanzwesen. Der ehemalige Bundesfinanzminister Christian Lindner hielt einen digitalen Impulsvortrag über die Chancen finanzieller Bildung und stellte sich anschließend den Fragen der Schüler.
Das Programm wurde durch Fachvorträge und Workshops unter anderem mit der Deutschen Bundesbank, der Verbraucherzentrale, der VR Bank und der Deutschen Rentenversicherung ergänzt. Im Mittelpunkt standen dabei konkrete Fragen aus dem finanziellen Alltag junger Menschen: Wie funktioniert das erste eigene Konto? Was sollte man beim Online-Banking beachten? Wie kann man frühzeitig Vermögen aufbauen? Welche Verantwortung bringt ein Kredit mit sich? Und welche Bedeutung hat die Altersvorsorge?
„Finanzen sind viel zu oft noch ein Tabuthema. Gleichzeitig sind finanzielle Kompetenzen eine wichtige Grundlage für individuelle Freiheit und Chancengerechtigkeit. Wir wollen, dass Schüler nach dem Verlassen der Schule – unabhängig von ihrer Herkunft – in der Lage sind, fundierte finanzielle Entscheidungen für ihr eigenes Leben zu treffen.“, führte Elias Philipp Herzog, Kreisschulsprecher des Kreisschülerrats Hersfeld-Rotenburg an.
Für den Kreisschülerrat ist finanzielle Bildung ein wichtiger Bestandteil einer umfassenden Vorbereitung auf das Leben nach der Schule. Neben theoretischem Wissen sollen Schüler die Möglichkeit erhalten, mit Experten aus der Praxis ins Gespräch zu kommen und konkrete Kompetenzen für ihren späteren Alltag zu erwerben.
„Viele Schüler interessieren sich für Finanzen, haben aber nur selten Zugang zu echten Experten. Mit ‚Money Matters‘ wollen wir deshalb zeigen, wie finanzielle Bildung praxisnah vermittelt werden kann. Wir fordern nicht nur mehr finanzielle Bildung, sondern schaffen mit dieser Veranstaltung selbst ein konkretes Angebot für junge Menschen.“, betonte Herzog.
Mit „Money Matters“ verbindet der Kreisschülerrat politische Interessenvertretung mit einem konkreten Bildungsangebot. Die Veranstaltung soll deshalb nicht als einmaliges Format verstanden werden. Vielmehr soll an die Erfahrungen und Kontakte angeknüpft werden, um finanzielle Bildung auch künftig stärker in den Fokus der schulischen Arbeit zu rücken.
Die Veranstaltung wurde durch die Unterstützung der beteiligten Organisationen sowie der Sparkasse ermöglicht.



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