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Kreisschülerrat startet Dialogreihe mit Landtag – Kritik an Kürzungenund klare Forderungen

Der Kreisschülerrat Hersfeld-Rotenburg hat seine neue Dialogreihe mit einem Austausch mit der Landtagsabgeordneten Stefanie Klee gestartet. Ziel ist es, die Interessen der Schülerinnen und Schüler aus dem ländlich geprägten Landkreis stärker in die landespolitische Debatte einzubringen.


Für den Kreisschülerrat nahmen der Kreisschülersprecher Elias Philipp Herzog und der stellvertretende Kreisschülersprecher Jan Goldmann teil. In dem über einstündigen

Gespräch standen insbesondere die geplanten Kürzungen an integrierten Gesamtschulen sowie der zunehmende Vandalismus an Schulen im Fokus.


„Wir haben im Austausch deutlich gemacht, dass wir die Kürzungen der Landesregierung an integrierten Gesamtschulen ablehnen. Gerade an Schulen mit besonderen Herausforderungen darf nicht gespart werden“, erklärt Elias Philipp Herzog, Kreisschülersprecher.

Zugleich brachte der Kreisschülerrat einen eigenen Lösungsvorschlag in die Diskussion ein.


„Nach unserer Einschätzung könnten die Kürzungen durch eine moderate Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung um eine Stunde pro Woche abgefedert werden. Diesen Vorschlag wollen wir aktiv in die landespolitische Debatte einbringen“, so der stellvertretende Kreisschülersprecher Jan Goldmann.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war der zunehmende Vandalismus an Schulen im Landkreis. Der Kreisschülerrat betonte, dass es hier dringend wirksame Maßnahmen

brauche.


„Wir wollen den Vandalismus wirksam bekämpfen. Dafür benötigen Schulen jedoch mehr Handlungsspielraum. Die Diskussion über den Einsatz von Kameras muss sachlich geführt werden und darf nicht ideologisch blockiert werden“, erklären Herzog und Goldmann.

Darüber hinaus sprach sich der Kreisschülerrat für eine stärkere Einbindung in politische Entscheidungsprozesse aus, insbesondere bei Gesetzesvorhaben mit direkter Auswirkung auf Schülerinnen und Schüler.


Mit der Dialogreihe will der Kreisschülerrat den Austausch mit der Landespolitik künftig regelmäßig fortsetzen und die Stimme der Schülerschaft aus dem Landkreis stärker in Wiesbaden vertreten.

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