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Kreisschülerrat Hersfeld-Rotenburg beschließt Maßnahmen gegen Vandalismus an Schulen

In der Vollversammlung des Kreisschülerrates Hersfeld-Rotenburg am Mittwoch, den 21. Januar 2026, befassten sich die Delegierten intensiv mit dem anhaltenden Problem von Vandalismus an Schulen im Landkreis. Nach einer ausführlichen und konstruktiven Diskussion wurden mehrere Maßnahmen beschlossen, um Sachbeschädigungen künftig wirksamer entgegenzuwirken.


Vandalismus – insbesondere in Sanitärbereichen – ist an vielen Schulen seit längerer Zeit ein ernstzunehmendes Problem. Er verursacht hohe Kosten, beeinträchtigt das Lernumfeld und wirkt sich negativ auf das Schulklima aus. Betroffen sind vor allem Schülerinnen und Schüler, die die beschädigten Räume täglich nutzen müssen.

Jan Goldmann betont dabei die Bedeutung eines respektvollen Miteinanders:„Schultoiletten sind keine Orte für Randale, sondern Räume, die täglich von allen genutzt werden. Wer dort mutwillig zerstört, schadet der gesamten Schulgemeinschaft.“

Auch Elias Philipp Herzog ordnet die Tragweite ein:„Vandalismus ist kein Randproblem. Er betrifft alle – durch zusätzliche Kosten, eingeschränkte Nutzbarkeit von Räumen und ein spürbar schlechteres Schulklima.“

Vor diesem Hintergrund verständigte sich der Kreisschülerrat darauf, sich kreisweit für präventive Maßnahmen einzusetzen. Dazu zählt insbesondere die Möglichkeit einer Videoüberwachung in den Gängen vor Toilettenanlagen, um wiederholte Sachbeschädigungen einzudämmen und Verantwortlichkeiten klarer zuzuordnen. Der Kreisschülerrat stellt dabei klar, dass es nicht um Kontrolle um ihrer selbst willen geht, sondern um den Schutz gemeinschaftlich genutzter Räume.


Um solche Maßnahmen rechtssicher umsetzen zu können, setzt sich der Kreisschülerrat Hersfeld-Rotenburg für eine Anpassung des Landesdatenschutzrechts ein. Ziel ist es, wirksame Schritte gegen zunehmenden Vandalismus zu ermöglichen, unter dem Schülerinnen und Schüler an nahezu allen Schulen im Kreis konkret leiden.

„Die kreisweite Einigung nach intensiver Diskussion zeigt, dass wir Verantwortung übernehmen und konkrete Schritte einleiten, statt Probleme weiter zu vertagen“, erklärt Elias Philipp Herzog.

Als nächsten Schritt wird sich der Kreisschülerrat Hersfeld-Rotenburg gemeinsam mit seinen Partnern an den Hessischen Datenschutzbeauftragten wenden.

Mit den gefassten Beschlüssen unterstreicht der Kreisschülerrat seinen Anspruch, schulübergreifend Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit Schulen und Schulträgern tragfähige sowie rechtssichere Lösungen für ein besseres Schulumfeld zu entwickeln.

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